8. Mai – Tag der Befreiung

8. Mai – Tag der Befreiung ! Nie wieder Krieg und Faschismus!

Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen -

NPD verbieten!

 Hier kannst Du dafür sofort unterschreiben: npd-verbot-jetzt.de

NPD-Verbot: Jetzt aber richtig!

174.445 Menschen haben bereits 2007 gefordert, ein neues Verbotsverfahren nach Artikel 21, Abs. 2 Grundgesetz gegen die NPD auf den Weg zu bringen. 5.405 Menschen haben im Jahr 2009 ihre Argumente für ein NPD-Verbot auf der Kampagnen-Seite nonpd eingestellt. Ein wichtiges Argument ist und bleibt, dass das faschistische Menschenbild bereits dem Artikel 1 des Grundgesetzes widerspricht: “Die Würde des Menschen ist unantastbar.”

Wir fordern die Einhaltung des Grundgesetzes!

Zwei wesentliche Argumente gegen ein NPD-Verbot sind offensichtlich falsch: ein Verbot treibe Nazis in den Untergrund und man brauche V-Leute zur Kontrolle der Szene. Inzwischen ist klar: V-Leute funktionieren nur in eine Richtung – sie versorgen die Nazi-Szene mit Geld und offensichtlich auch mit Informationen; irgendwelche Erkenntnisse, die nicht auch mit wissenschaftlichen oder journalistischen Methoden gewonnen werden, liefern sie nicht.

Wir fordern die Abschaffung des V-Leute-Unwesens!

Der “Nationalsozialistische Untergrund” ist Teil eines braunen Netzes, in dessen Mitte die NPD die Fäden zieht. Die Führung der NPD war es, der mit der strategischen Orientierung “Kampf um die Straße – Kampf um die Köpfe – Kampf um die Parlamente” die Öffnung der NPD zur “Kameradschaftsszene” propagierte, zu der auch die Terrorgruppe und ihre Propagandisten zählen.

Solange die NPD durch Legalität den Eindruck erwecken kann, ihre rassistische, antisemitische, antidemokratische Hetze sei ein legitimes “nationales” Anliegen und solange sie sich überwiegend über Steuergelder finanzieren kann, schöpft die gesamte neofaschistische Szene daraus den Anschein von Legitimität. Der Staat muss seinen Verpflichtungen zur Verteidigung der Demokratie endlich nachkommen.

Wir fordern die konsequente Durchsetzung eines NPD-Verbotsverfahrens! Kampagne der VVN-BDA

Wir sparen für die Banken

Wir sparen für die Banken! Damit hat die Jugend eine Zukunft!?            

(aus dem Koalitionsvertrag von CDU und SPD)

Wir fordern alle saarländischen Jugendlichen auf, jetzt Geld zu sammeln und zu sparen, damit die Banken nicht auf die Zinsen verzichten müssen!  Die Schuldenbremse ist easy. Wie kann die Jugend noch helfen? Zum Beispiel: Wir verzichten auf mindestens 2400 Arbeitsplätze im öffentlichen Dienst. Wir finden, dass die Schulen und die Bildung im Saarland richtig super sind. Freizeitangebote, Jugendzentren, Sport, Kultur ? Da kann sich doch alternativ jeder und jede selbst beschäftigen. Mit Hartz IV haben wir sowieso viel Zeit und auch eine gute Zukunft.  Deshalb rufen wir die saarländische Jugend auf: Sammelt für die Banken was das Zeug hält! Es ist doch wohl zu schaffen, dass das Saarland völlig ruiniert wird!               

Aktionsgemeinschaft CDU/SPD „Rettet die Deutsche Bank“                                        

 

Wir geben bekannt

 

Wir geben bekannt:

Heiko und Annegret heiraten!

Annegret: Heiko hat vor einigen Monaten um meine Hand angehalten. Ich habe gleich zu gesagt. Wir geben es halt jetzt erst bekannt. Sollte ja eine Überraschung sein. Ist uns aber nicht wirklich gelungen. Aber, wir passen zusammen: Wir sparen gerne bei den kleinen Leuten. Die großen lassen wir in Ruhe. Beide verteilen wir gerne von unten nach oben. Heiko war noch im September zur Schuldenbremse kritisch. Aber als Sozialdemokrat steht er immer bereit, wenn das Vaterland ihn ruft.  Die SPD wurde ja gerufen für den Krieg in Afghanistan, Hartz IV, Rente mit 76, Leiharbeit, Senkung der Vermögenssteuer usw. Also, das passt!

Heiko: Ich habe bei der AKK um die Hand angehalten, weil ich nach 50 Jahren endlich auch mal was wichtiges werden will. Schon mein Papa hat gesagt: „Wer sich nicht verliebt zur rechten Zeit, muss heiraten was übrig bleibt.“ Tagsüber streiten die Annegret und ich uns ein bisschen, aber abends leigen wir wieder friedlich im Bett. Wir vertragen uns gut. Die kleinen Meinungsverschiedenheiten sind ja nur, weils sonst bis zur Hochzeit viel zu langweilig wär.  Obwohl wir so glücklich sind, haben schon viele abgesagt. Die haben was anderes vor, äh!

Leiharbeit: Moderne Sklaverei?

 

 

Live – Bericht eines JMGS-Mitglieds

Leiharbeit: Moderne Sklaverei?

Am 03.05.11 unterschrieb ich einen Vertrag bei einer Leiharbeitsfirma. Laut Vertrag fing ich als 400-Eurokraft an und es wurde mir ausdrücklich gesagt, dass es von beiden Seiten keine Urlaubsansprüche gäbe. Man versprach mir, dass die Arbeit in der jeweiligen Firma leicht wäre und vom Bahnhof aus wäre meine Arbeitsstelle leicht erreichbar. Falls ich die Arbeit gut meistern würde, hätte ich auch die Möglichkeit 1000 Euro Netto zu verdienen. Nachdem die ersten Formalitäten erledigt waren, fuhr mich Herr X zu der jeweiligen Firma. Die Firma lag ganz abseits der Stadt und ohne Auto war man aufgeschmissen. Es gab zwar Busse, die bis vor die Firma fuhren jedoch zu ganz ungewöhnlichen Zeiten. Theoretisch konnte man zu Fuß bis zum nächsten Bahnhof gehen (der lag ungefähr 2-2,5 km entfernt). Jedoch musste man durch einen Schleichweg, der nachts schwer erkennbar war und auf dem sich viel komisches Gesindel herumtrieb, gehen.  In der Firma angekommen, unterzeichnete ich ein paar Sicherheitsbestimmungen und ich musste mir ein paar Blätter bezüglich meiner Rechte durchlesen. Dabei wurde mir ausdrücklich mitgeteilt, dass sämtliche Formen der Diskriminierung und des Mobbings den Schichtführern mitzuteilen sind. Nach ein paar Wochen stellte sich heraus, dass die jeweilige Leiharbeitsfirma sich keineswegs an den Vertrag hielt. Ich bekam permanent Anrufe und musste manchmal während der Woche 20-30 Stunden arbeiten (vorgesehen sind ja bei 400 Euro nur 15 Stunden). Sogar wenn ich Urlaub hatte, bekam ich Anrufe, in denen mir gesagt wurde, dass ich zur Arbeit erscheinen soll, da angeblich Personal ausgefallen war. Die Arbeit war wie versprochen zuerst einfach. Aber nach ein paar Wochen bekam ich anspruchsvollere Arbeit, in dem das handwerkliche Geschick gefragt wurde. Zudem war die Verletzungsgefahr nicht zu unterschätzen, da man mit Motorblöcken und anderen Werkzeugen herumhantieren musste. Nachdem ich merkte, dass die Arbeit mir lag, wollte ich nach zwei Monaten eine Gehaltserhöhung. Der Personalchef war der Meinung, dass ich mich noch ein wenig gedulden solle, da es momentan noch nicht möglich wäre mir eine Gehaltserhöhung zukommen zulassen. In der Firma arbeitete jemand für dieselbe Leiharbeitsfirma, der sich ein Jahr gedulden musste bis er statt 400  1000 Euro Netto für die gleiche Arbeit zugesprochen bekam. Daraufhin wechselte ich zu einer anderen Leiharbeitsfirma, die ebenfalls für die gleiche Firma tätig war. Noch am Telefon bot mir die Sekretärin von der alten Leiharbeitsfirma eine angebliche Gehaltserhöhung an, in dem mir 1000 Euro Netto versprochen wären. Als Gegenleistung sollte ich den neuen Vertrag mit der anderen Firma kündigen. Ich ließ mich aber nicht auf dieses falsche Spiel ein und kündigte den Vertrag von der alten Leiharbeitsfirma und unterschrieb bei der neuen Leiharbeitsfirma, in der ich von Anfang an 1000 Euro für eine 35 Stunden Woche zugesprochen bekam. Nachdem ich die Zeitarbeitsfirma gewechselt habe, bahnte sich schon neuer Ärger an. Ein paar Mitarbeiter hatten auf einmal gefallen gefunden mich zu mobben und zu diskriminieren. Das Mobbing und die Diskriminierungen gingen besonders von einer Person aus, die zudem auch noch andere Mitarbeiter anstachelte mitzumachen. Nachdem ich merkte, dass das Mobbing nicht aufhörte, ging ich zu meinem Schichtführer um dies zu melden. Dieser war ganz außer sich und brüllte mich zuerst einmal an. Danach schickte er mich nach Hause und schrieb auf meinem Stundenzettel: „Herr X fühlte sich gemobbt und wird somit vorzeitig nach Hause geschickt“.  Anschließend sagte er mir, dass die Tage auf dieser Firma für mich gezählt seien. Soviel zum Thema Gleichbehandlung und Rechte eines Leiharbeiters. Dabei wurde mir zu Beginn dieser Tätigkeit ausdrücklich befohlen, dass sämtliche Formen des Mobbings und der Diskriminierungen meldepflichtig sind und dies für den Täter strafrechtliche Konsequenzen hätte. Am darauffolgenden Tag meldete ich die Ereignisse vom Vortag meiner Leiharbeitsfirma. Diese versetzte mich anschließend an eine andere Firma. Fazit: Als Leiharbeiter hat man so gut wie keine Rechte!

Erklärung der JMGS zur Occupy-Demo am 29.10.2011

Erklärung der Jungen Marxistischen Gruppe Saarland (JMGS) zur Occupy – Demonstration in Saarbrücken am 29.10.2011

Gegen Ausgrenzung von Jugendlichen – für das Recht auf Meinungsfreiheit!

Occupy Saarbrücken hat in der Pressmitteilung vom 23.10.2011 zu einer weiteren Protestkundgebung für Samstag, den 29.10.2011 aufgerufen. Dies fanden natürlich auch wir gut, weil wir es für wichtig finden gegen die Macht der Banken auf die Straße zu gehen (siehe unsere aktuelle Ausgabe der Jugendzeitung „Red Mark(Ks)x). Wir hatten unsere Fahne dabei. Auf der sind Karl Marx und Che Guevara abgebildet und natürlich steht unser Name darauf: Junge Marxistische Gruppe Saarland. Unsere Fahne ist rot. Außerdem hatten wir noch eine Fahne mit dabei auf der Che Guevara abgebildet ist. Diese Fahne ist ebenfalls rot. Schon bei unserem Eintreffen an der Johanneskirche wurden wir aufgefordert, die Fahnen besser weg zu machen, weil dies nicht gut ankomme. Es sollten keine Parteifahnen getragen werden. Auch der Hinweis von uns, dass wir keine Partei sind und keine Parteifahne haben, hat nicht interessiert. Gefragt wurde auch, ob wir Randalierer seien? ! (Was geht denn da im Kopf ab?) Während der Demonstration wurden wir immer aggressiver angegangen und der Demozug wurde sogar gestoppt, um sich auch räumlich von uns zu distanzieren. Es wurde sogar erklärt, „die Demo müsse am nächsten Samstag abgesagt werden“! Weil einige Jugendliche mit gelaufen sind?

Dabei steht in der Pressemitteilung witziger Weise: „Herzlich eingeladen sind nicht nur alle Saarländer/innen, sondern alle globalen Mitstreiter/innen aus Nah und Fern. Wir freuen uns über alles was Krach macht! Trommeln, Rasseln, Musiker, Musikgruppen, Sänger. Wir benötigen Schilder, Fahnen, Selbstgebasteltes, seit kreativ! Wir rufen auch Politiker, Institutionen und Verbände zu einem Kontext auf. Beteiligt Euch – Erklärt Euch! Lasst uns Gemeinsam auf die Strasse gehen, denn Gemeinsam sind wir stark.“

Wir mussten heute feststellen, dass dieser Aufruf mit der Realität offenbar nicht übereinstimmt.

Wir stellen die Frage: Warum werden gesellschaftkritische Jugendliche ausgegrenzt? Immerhin geht es gerade um die Zukunftsperspektiven auch von uns Jugendlichen. Dürfen wir nur mitmachen, wenn wir das Rot unserer Fahne zu Hause lassen oder Karl Marx durch Karl May ersetzen? Wir sind der Meinung, diejenigen die ausgrenzen, fügen der Occupy-Bewegung selber Schaden zu, weil hier offenbar andere Dinge im Vordergrund stehen und die beschworene Gemeinsamkeit an dieser Stelle endet.

Wir waren über die Aggressivität gegenüber unserer Jugendgruppe durch Ordner und andere Verantwortliche erschrocken. Geht man so mit Jugendlichen um?  Oder passt hier Karl Marx nicht, der ja eigentlich zum Thema einiges zu sagen hätte?  Zum guten Schluss,  wir sind auch dafür, dass sich Bewegungen nicht durch Parteien vereinnahmen lassen dürfen. Aber das aktuelle Herangehen der Occupy-Verantwortlichen im Saarland führt nicht dazu, die Bewegung zu stärken. Wir halten es für eine Illusion zu glauben, dass  Verbote und Ausgrenzung in Stärke enden. Wir sind nach wie vor der Auffassung, dass eine Bewegung gegen die Macht der Banken wichtig und richtig ist. Wir fordern gerade deshalb: Keine Ausgrenzung von Jugendlichen und ihren Organisationen!

Saarbrücken, 29.10.2011

 

Zur Info:

Pressemitteilung 23.10.2011

Occupy Saarbrücken ruft zu einer weiteren friedlichen
Protestkundgebung “Wir sind das Volk – wir sind die 99 %” auf!

Occupy Saarbrücken hat wegen der großen Nachfrage und des Erfolges der letzten
Protestkundgebung beschlossen erneut auf die Strassen Saarbrücken´s zu ziehen.
Mit dem Motto “Wir sind das Volk – wir sind die 99 %” startet am Samstag, den
29.10.2011 ab 14:00 Uhr die zweite Protestkundgebung ab der Johanniskirche.
Der Protestmarsch endet wie beim letzten Mal mit einer Abschlusskundgebung am
Brunnen, St. Johanner Markt in Saarbrücken.

Wir freuen uns über alles was Krach macht! Trommeln, Rasseln, Musiker,
Musikgruppen, Sänger.

Wir benötigen Schilder, Fahnen, Selbstgebasteltes, seit kreativ!

Wir rufen auch Politiker, Institutionen und Verbände zu einem Kontext auf. Beteiligt
Euch – Erklärt Euch!

Lasst uns Gemeinsam auf die Strasse gehen, denn Gemeinsam sind wir stark.

OCCUPY SAARBRÜCKEN
Pressestelle

Red Mar(ks)x – Oktober 2011

Bitte auf den untenstehenden Link klicken um die Zeitung zu öffnen! Viel Spaß beim Lesen.

Link: Red Mar(ks)x – Jugendzeitung der JMGS Oktober 2011

Freundschaft mit der Jeunesse Communiste Francais/Demo Cattenom

Am 25. April 2011, nahmen wir an der Demonstration und Kundgebung in Cattenom teil. Tschernobyl und Fukushima haben deutlich gemacht, dass Atomkraft nicht beherrschbar sondern tödlich ist! Die JMGS fordert den sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie, die nur zu Gunsten der Atomlobbyisten betrieben wird.

Unsere Parole wird immer lauter.
ABSCHALTEN!!!!!!!!!!!

In Cattenom waren unter den Demonstranten auch Genossen der Jeunesse Communiste Francais/Kommunistische Jugend Frankreich.
Wir traten sofort in Kontakt und tauschten uns aus. Es entstand eine Freundschaft unserer beider Jugendorganisationen die immer weiter ausgebaut und gepflegt wird. Im Juli wird es auch ein gemeinsames Jugendfest geben, das jedoch noch in Planung steht….wir werden euch darüber aber noch früh genug informieren.

Kultureller Jugendabend

ak

Informationsveranstaltung zum Thema “Faschismus gestern und Neonazis heute”

Samstag, 2. Oktober 2010, 17.00 Uhr in Illingen/Uchtelfangen

mit Horst Bernard – Vorsitzender der VVN – Bund der Antifaschisten im Saarland

Zum Hintergrund der Veranstaltung gibt es einen Artikel in Red Mar(k)x 09/10 http://jmgsaar.wordpress.com/2010/09/28/red-marksx-jugendzeitung-der-jungen-marxistischen-gruppe-saarland-jmgs-092010/

RED Mar(ks)x – Jugendzeitung der Jungen Marxistischen Gruppe Saarland (JMGS) 09/2010

Ist Achmed schuld, wenn Du schlechte Noten hast?

Jetzt wissen wir, warum die Bildung und die Schulen bei uns so schlecht sind!

Der ehemalige SPD Finanzsenator von Berlin ist ja nicht erst seit seinem Buch dafür bekannt, dass er sich Gedanken über die Armut und ihre Ursachen im Lande macht. Er hat ja schon vor Jahren Kochbücher für Hartz IV-Bezieher geschrieben und Vorschläge gemacht wie man/frau mit Hartz IV „gesund und reichlich“ leben kann. So hatte die Finanzbehörde in seinem Auftrag einen detaillierten Drei-Tage-Speiseplan für Hartz-IV-Empfänger erstellt. Demnach können sich Arbeitslose schon für 3,76 Euro “völlig gesund, wertstoffreich und vollständig ernähren”, erklärte Sarrazin schon 2008.

Aktuell hat sich Sarrazin Menschen mit Migrationshintergrund vorgenommen. Die haben keine Lobby und da kann man gut drauf kloppen. Lies mehr …

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